Neue Erkenntnisse zum Thema Eiweiß

Lupinen statt Soja?

Aus Lupinen lässt sich hochwertiges Eiweiß gewinnen. Experten haben nun eine Möglichkeit gefunden, eine Trockensubstanz aus der Pflanze zu gewinnen.

Bei Ernährungswissenschaftlern stehen die Samen der blaublühenden Süßlupine hoch im Kurs, denn sie enthalten genauso viel Eiweiß wie Sojabohnen - fast 40 Prozent hochwertiges Eiweiß. Zudem enthält die Lupine auch Vitamin E und eine Anzahl von wichtigen Spurenelementen, darunter Kalium, Kalzium und Magnesium.

Forscher wollen mit der Lupine tierisches Eiweiß aus Ei, Milch oder Fleisch ganz ersetzen. Gegenüber der Sojabohne hat die Lupine den Vorteil, auf jeden Fall gentechnikfrei zu sein. Sie wächst hierzulande und stellt keine großen Ansprüche an Klima und Boden, zudem verbessert sie als Stickstofflieferant die Bodenqualität.

Die Samen der Schoten werden zu Mehl verarbeitet, das bereits in vielen glutenfreien Backwaren steckt. Es macht den Teig geschmeidig und hält die Waren länger frisch. Das isolierte Eiweiß kann, zu einer faserigen Masse gepresst, als Fleischersatz dienen. Es kann auch Fett ersetzen und so aus einer Praline mit 40 Kalorien, eine fettarme mit acht Kalorien machen ... mehr zum Thema Lupineneiweiß!

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